

Der Nissan 300ZX ist ein Sportwagen mit Frontmotor und Hinterradantrieb der Marke Nissan, der von Ende 1983 bis Mitte 2000 als Nachfolger des erfolgreichen 280ZX gebaut wurde. In Europa war er bis Spätsommer 1995 erhältlich, während er in den USA noch bis Ende 1996 verkauft wurde.
Der Z der dritten Generation kam Anfang 1984 auf den Markt und trug zunächst die Bezeichnung Datsun 300ZX. Ab Ende 1985 verwendete das Werk dann weltweit die Markenbezeichnung Nissan für alle Fahrzeuge.
Die im Vergleich zum Vorgänger windschlüpfigere Karosserie war ein Entwurf von Kazumasi Takagi und seinem Team.
Anstelle des vormaligen Reihensechszylinders kamen im 300ZX erstmals V6-Triebwerke zum Einsatz. Den neuen Dreiliter mit obenliegender Nockenwelle gab es in Europa als Saugversion (Typ VG30E) mit 125 kW (170 PS) oder als Turbolader-Version (Typ VG30ET) mit 168 kW (228 PS). Ab Juli 1987 verringerte sich beim Turbo die Leistung durch den Einsatz eines geregelten 3-Wege-Katalysators auf 149 kW (203 PS). Die Motorleistung der Saugversion für die USA wird mit 200 SAE-PS angegeben.
In Japan, wo der Wagen Nissan Fairlady genannt wurde, gab es darüber hinaus die Modelle Z, ZG, ZR und ZR II spec mit Zweiliter-Sechszylindermotoren. Zum Einsatz kamen zunächst ein V6-Turbo mit 126 kW (172 PS), später ein Reihensechszylinder-Turbomotor mit 160 kW (218 PS). Damit bot Nissan auch in der steuerbegünstigten Klasse unter zwei Liter Hubraum leistungsstarke Sportwagen an.
Das Fahrwerk ähnelte demjenigen des 280ZX und besaß eine vordere Federbeinachse und hintere Längslenker. Alle Turbo-Modelle erhielten dreifach verstellbare, elektronisch geregelte Stoßdämpfer.
Angeboten wurden eine 2+2-sitzige Variante auf längerem Radstand und der kürzere reine Zweisitzer (letzterer nicht in Deutschland).