
Land Rover Series ist die nachträglich etablierte Bezeichnung für eine Reihe von Geländewagen des britischen Herstellers Rover, aus der sich später die eigenständige Marke Land Rover entwickelte. Die Serien II und II A wurde von 1958 bis 1971 gebaut. In der frühen Serie II gab es eine Überlappung. Es wurden noch die schon vorhandenen Teile der Serie I verbraucht, so etwa im Land Rover 88 der 2-l-Motor der Serie I.
Änderungen gegenüber der Serie I waren:
- Karosserie höher, breiter und runder
- Motor mit mehr Hubraum und Leistung
- neue Türscharniere
- schlankere Schweller
Ab 1967 gab es außer den 2286-cm³-Vierzylinder-Otto- und Dieselmotoren auch einen 2625-cm³-Sechszylinder-Ottomotor, der bei extremen Bedingungen zu Problemen neigt.
Bei den Handschaltgetrieben sind nur der dritte und vierte Gang synchronisiert. Das bedeutet, dass beim Hochschalten vom ersten in den zweiten Gang doppelt gekuppelt werden muss und beim Herunterschalten in den zweiten oder ersten Gang Zwischengas nötig wird. Mit Einführung der Serie IIa wurde ein in allen Gängen synchronisiertes Getriebe angeboten und vor allem beim 109 eingebaut.
Mit Beginn des Baujahres 1968 saßen die Scheinwerfer nicht mehr unmittelbar neben dem Grill, sondern wie bei der späteren Serie III in den vorderen Kotflügeln.
Zwischen 1962 und 1974 gab es den Landrover auch als Frontlenker (FC, forward control) mit längeren Laderaum.