
| Jahrgang | 1953 |
| Motor | |
| Bauart | Dreizylinder-Zweitaktmotor |
| Vmax in km/h | 32 |
| Zustand | Restauriert |
Der DKW-Schnelllaster ist das erste neue Modell der Auto Union nach dem Zweiten Weltkrieg und das erste Automobil, das in Ingolstadt produziert wurde.
Der DKW-Schnellaster hatte einen Rahmen aus Profilrohren mit der damals fortschrittlichen Kurzhauberbauweise, Frontantrieb und den für DKW typischen Zweitaktmotor. Die Technik war von den Vorkriegsmodellen abgeleitet. Die Vorderräder waren an Querlenkern und hochliegender Querblattfeder, die Hinterräder an Kurbelarmen mit querliegendem Torsionsfederelement aufgehängt.
Das erste Modell war der F 89 L mit 688-cm³-Motor und Dreiganggetriebe, er hatte 14,7 kW (20 PS) bei 3600/min. Der Frontantrieb, das tiefliegende Chassis und die kompakte Hinterachse ermöglichten viele Ausführungen für die unterschiedlichsten Zwecke: Kleinbus, Kastenwagen, Kombi, Pritsche (auch als Kipper), Tiefladerpritsche, Verkaufswagen, Krankenwagen, Viehtransporter und auch nur als Fahrgestell mit Fahrerhaus für Sonderaufbauten. Der Laderaum des Kastenwagens fasste rund 5 m³ (2230 × 1390 × 1575 mm) bei einer Aussenlänge von 4177 mm und einer Breite von 1670 mm. Das Leergewicht wird mit 735–800 kg angegeben.
Von 1955 bis 1962 wurde der DKW-Schnellaster als Typ 3 mit einem Dreizylindermotor mit 896 cm³ und 23,5 kW (32 PS) gebaut. Dieser Motor wurde auch als 3=6 bezeichnet, was aussagen sollte: „drei Kraftimpulse pro Kurbelwellen-Umdrehung, genau wie beim Sechszylinder-Viertakter“ (Werbetext der Auto Union).